“Liebe und Hass”: Wie erkennt man toxische Beziehung?

Das wichtigste Symptom aller toxischen Beziehungen ist die ständige Angst und das Gefühl der Hilflosigkeit. Du bist von den Stimmungen Deines Partners abhängig und gibst Dir ständig selbst die Schuld.

Verstehst Du, in den meisten Fällen ändern sich Missbraucher nicht. Sie können Dir keine gesunde und harmonische Beziehung bieten. Es gibt also nur einen Ausweg – die Trennung.

 

© Bild: unsplash, Toxische Beziehung

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Was ist eine toxische Beziehung?

Es handelt sich um ein Verhalten zwischen zwei Menschen, das zwischen Nähe und Entfremdung wechselt. Diese Technik wird sowohl von Männern als auch von Frauen angewendet. Psychologen glauben, dass Menschen in den meisten Fällen unbewusst zu dieser Manipulation greifen. Narzisstische Männer oder infantile Frauen gehören zu denjenigen, die emotionale Schwankungen in einer Beziehung lieben.

 

Für den Manipulator selbst ist es ein echtes Spiel

Zum Beispiel blendet er seine Geliebte zunächst mit Geschenken und kümmert sich um Sie. Dann zieht er sich plötzlich zurück und ignoriert die Frau. Auf dieser Weise gibt der Mann sich selbst Energie und setzt sich durch. Es ist ihm egal, dass das Opfer leidet. Er genießt es nur, wenn Du ihm sanftmütig seine Verfehlungen verzeihst.

Manipulation des Selbstwertgefühls

Wenn Dein Selbstwertgefühl niedrig ist, bist Du leicht zu manipulieren.

Wie funktionieren emotionale Schwankungen? Hin und wieder hört man etwas in dieser Art: “Was für ein Verlierer du bist. Es ist gut, dass ich da bin, ohne mich könntest Du nichts tun”. Und viele Frauen glauben das. Sie glauben wirklich, dass es ihr Schicksal ist, ihrem Partner sanftmütig zu gehorchen. Er freut sich in diesem Moment. Es gelingt ihm sehr gut, das Opfer an der kurzen Leine zu halten.

Wie man einen Missbraucher am Anfang einer Beziehung erkennt

“Zu Beginn einer Beziehung ist der Missbraucher in der Regel sehr nett und höflich. Man erkennt ihn an diesem Zeichen – er beginnt langsam Deinen Kreis der Kameradschaft und Deinen Kreis des Vertrauens einzugrenzen. Er wertet Deine Freunde, Deine Eltern und alle Menschen in Deiner Umgebung ab”, so ein Psychologe und Sexualwissenschaftler.

Der nächste Schritt werden die endlosen Nörgeleien, selbst bei Kleinigkeiten, und schließlich Gewalt. Darauf folgt eine Versöhnung, aber nach einer Weile wiederholt sich die Situation, und diese Perioden wechseln sich im Kreis ab.

Ausbeutung von Ängsten

Ein erfahrener Manipulator kennt alle Schwächen seines Partners. In jedem Konflikt wird er Dich mit Sicherheit bedrängen. Zum Beispiel: “Wer braucht dich mit zwei Kindern?” Die Frau hält dies für die ultimative Wahrheit. In dem Moment, in dem sie ihre Sachen packt und abreisen will, erinnert sie sich an diesen Satz und denkt: “Aber er hat recht, wo soll ich hin?”

Wie kann man sich vor Manipulation schützen? Bitte arbeite mit Deinen Ängsten.

 

Beeinträchtigung der Emotionen

Dies ist der Fall, wenn ein Mann sich erlaubt zu sagen, dass Deine Erfahrung nichts wert ist. Was macht es schon, wenn er Dich aus Versehen angeschrien hat. Was bringt es, Tränen zu vergießen? Sobald Du Deinen Ehepartner bittest, sanfter mit Dir zu kommunizieren, hörst Du als Antwort: “Dann hast du es verdient”. So ist es mit allem. Er glaubt, dass alle Deine negativen Emotionen – böse und tabu sind. Und nur er hat das Recht, wütend zu sein und schlechte Laune zu haben. Manchmal verdrängt der Manipulator die Frau so stark, dass sie auf ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle keine Rücksicht mehr nimmt. Die Frau weiß nicht, wie es mit emotionalen Schwankungen in der Beziehung umgehen soll, also verlässt sie sich allein auf die Wünsche des Partners.

 

Wie geht man mit psychischen Schwankungen um?

  1. Persönliche Grenzen durchsetzen. Eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau beruht auf gegenseitigem Respekt. Wenn Dein Partner sagt, dass Du zu Hause bleibst und Dich nicht mit Freunden treffen sollst, ist das nicht in Ordnung. Du solltest aber auch keine manipulative Haltung an den Tag legen.

 

  1. Höre auf, Dir die Schuld zu geben. Vielleicht der beste Tipp des Psychologen bei emotionalen Schwankungen. Viele Frauen neigen dazu, alle Konflikte mit sich selbst auszumachen. Lassen ihre Unzufriedenheit an den Mann raus und dann bedauern, dass sie etwas gesagt haben. Und wenn Du ständig schweigst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du heimtückische Krankheit wie depressive Störung bekommst.

 

  1. Liebe Dich selbst. Mit diesem Schritt beginnt manchmal ein Weg von hundert Meilen. Ich kenne Frauen, die eines Tages eine Entscheidung über ihre Bedürfnisse getroffen haben. Sie stellen sich selbst an die erste Stelle, nicht an die letzte, wie sie es zuvor getan hatten. Ja, den Partnern gefiel diese Metamorphose nicht. Dafür die Frauen bekamen eine Chance für einen Neuanfang.

 

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